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Zusammenarbeit
Abschied von den Toten nehmen..
ein wichtiges Ritual, das nicht jedem ermöglicht wird. Manche Menschen werden ausgeschlossen, selbst in ihrer Trauer. Für sie ist es wichtig, ebenfalls Abschied nehmen zu können. Dies wird ermöglicht für unsere Mit-Menschen in der Südstadt im geschütztem Rahmen eines Totengedenkens in der Johanniskirche. Am 22. November fand um 12 Uhr wieder wie bereits in den vergangenen Jahren ein solcher Gottesdienst statt, der gestaltet wurde von Pfarrerin Pflaumbaum, Sozialarbeitern des Diakonischen Werkes und den Menschen am Werderplatz.
Bilder: mit freundlicher Genehmigung von Peter Sandbiller / BNN





Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten,
die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern.
( afrikanisches Sprichwort )
Auch wir wollen kleine Schritte tun - Schritte zum besseren Verständnis
Seit einigen Wochen wehren Kirchenälteste, Mesner und Pfarrerin abwechselnd am Samstagmorgen dem Schmutz auf der Kirchentreppe.
Eine Putzaktion mit DEN Menschen, die sich auf der Treppe und vor dem Brunnen aufhalten - aber oft auch selbst den Schmutz gar nicht verursachen. Bei der ersten Frage kommt oft die Antwort: "Wieso ich?" Gegenfrage: "Wieso NICHT du?" Aber es finden sich auch immer Freiwillige, die Besen, Schaufel und Eimer zur Hand nehmen und die Treppen reinigen, so dass ein Besuch der Offenen Kirche (leider nicht in der Sommerpause) oder der Kirchgang am Sonntagmorgen Freude machen kann. Man(n) lernt sich dabei auch kennen, kommt miteinander ins Gespräch, erfährt etwas von den Menschen. Wo kommst du her? Wo lebst du? WOVON lebst du? Kommunikation eben. Und offene Türen... für alle. (cz)
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März 2011
Leben unterm Kirchturm
Frühling ist´s, man sieht es überall. Und bald steht auch wieder der Sommer vor der Tür.
Auch der Werderplatz erwacht wieder mehr zum Leben. Um ein freundliches Miteinander zu fördern wurden am Brunnen Schilder angebracht.
Wir wollen
ein friedliches Miteinander - gegenseitigen Respekt und Toleranz
einen Treffpunkt und nicht alleine zu Hause sitzen
einen sauberen Brunnen
WIR VOM BRUNNEN
(oder nicht doch - WIR ALLE !! )
Streit, Randale, Chaos, Schlägereien, Dealer, Schnapsleichen, Scherben und Müll sieht NIEMAND gern.
Durch die besondere Situation am Werderplatz ist eine intensive Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk und hier insbesondere mit den dort tätigen Streetworkern notwendig. Immer wieder werden hier Pfarrerin und die Sozialarbeiter/in gefordert, um kritische Situationen und Reibungspunkte zwischen Menschen in schwierigen Lebenslagen und Anwohnern zu entschärfen.
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Predigt zur Thematik am Werderplatz