Johannis-Paulus-Gemeinde Karlsruhe Südstadt


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Im Glauben vereint

Ökumene

eine warme Mahlzeit für Menschen in schwierigen Lebenslagen...

das bieten die Kirchengemeinden in Karlsruhe im Winterhalbjahr an jedem Sonntag an.

Seit mehr als 30 Jahren gibt es dieses Angebot. Initiiert von Pfarrer Hans-Peter Karl in Rintheim, wo beim ersten Essen ungefähr 30 Menschen zu Gast waren, wurde dieses Angebot so ausgeweitet, dass im Winterhalbjahr an jedem Sonntag in einer Karlsruher Kirchengemeinde ein Treffen für Menschen in schwierigen Lebenslagen stattfindet. Dazu gehören nicht nur wohnungslose, sondern auch chronisch kranke und vereinsamte Menschen. Auch die Altersgruppe ist breit gefächert.

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"Zu gut für die Tonne..."

konstatiert Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner angesichts der Tatsache, wie verschwenderisch mit Lebensmitteln umgegangen wird. Nicht nur seitens der Verbraucher, sondern auch aus Gründen von EU-Verordnungen.

Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen -ein bisschen ist uns das gelungen.
Am 1. April lud die Johannis-Paulus-Gemeinde gemeinsam mit der katholischen Schwestergemeinde in der Südstadt "Unserer lieben Frau" Menschen in schwierigen Lebenslagen zu einem gemeinsamen Mittagstisch.
Und sie kamen, trotz des strahlenden Sonnenscheins, des KSC-Spiels und des Datums. Nein, kein Aprilscherz.

Viele fleißige Hände hatten die Tafeln schon am Vortag dekoriert und eingedeckt.
Belegte Brote wurden von den Mitarbeitern der katholischen Gemeinde geschmiert als Wegzehrung für die Mit-Menschen. Semmelknödel und Gulasch schmeckten allen Gästen. Als Osterüberraschung durften die Gäste noch reichhaltig Lebensmittel aus einer großzügigen Spende des
orange-grünen Supermarktes auf der grünen Wiese für das bevorstehende Fest mit nach Hause nehmen.
Das Programm wurde abgerundet durch musikalische Einlagen unserer Pianistin Hildegard Böer, begleitet an der Basstrompete von unserer Pfarrerin. Manch einem ging die Arbeit mit Schlagern aus dem vergangenen Jahrhundert im Ohr und einem Lied auf den Lippen noch mal so leicht von der Hand.

Lebensmittel nicht für die Tonne, sondern für Menschen, die ihrer bedürfen. An dieser Stelle gilt es, Dank zu sagen, allen helfenden Händen vor und hinter den Kulissen sowie für die erwähnten großzügigen Spenden.


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